Sonntag, 21. März 2010

Heimspiel gegen TSV Kappeln III

Bei unserem vorletzten Heimspiel in dieser Runde haben wir uns am gestrigen Abend - nach einem guten Beginn in den ersten fünf Minuten - leider wieder etwas unsortiert und ohne Absprache im Angriff und der Abwehr präsentiert. Der Schiedsrichter hat seinen Teil aktiv dazu beigetragen und ist der auffälligste Mann auf dem Spielfeld gewesen. Durch viele einseitige Entscheidungen hat er seinen Teil zu unser Nervosität beigetragen. Kurzerhand sind wir nach unserer 1:0-Führung über ein 1:3 in einen Trott verfallen, der durch mehrere 2-Minuten-Hinausstellungen unseren Feldspieleranteil auf drei aktive reduziert hat. Oft werden unsere Tore nicht gegeben, da bei uns auf Eintritt entschieden wird. Diese Entscheidungen wirken voreingenommen getroffen, da der Schiedsrichter die Entscheidungen an der Mittellinie stehend trifft. Durch weitere unzählige Ballverluste im Angriff kassieren wir schnelle Gegentore und liegen zur Halbzeit mit 10:20 zurück.

Die zweite Halbzeit spielen wir ausgeglichen und sind teilweise dem Gegner überlegen. Nachdem wir mit elf Toren zurück liegen kommen wir fünfzehn Minuten vor dem Schlusspfiff auf sieben Tore heran. Dem Schiedsrichter scheint es zu spannend zu werden und er pfeift mehrere eindeutige Situationen nach eigener Regelauslegung für den Gegner. So übersieht er ein, zwei Meter neben dem Geschehen stehend ein eindeutiges Nachtreten eines Kappelner Spielers. Diese Tätlichkeit ist nicht einmal mit einer Zeitstrafe gedeutet worden. Stattdessen bekommt der Gast sogar noch den Ballbesitz zugesprochen. Wir haben uns in dieser Hälfte deutlich gesteigert, aber verlieren aufgrund der desolaten Vorstellung in der ersten Halbzeit und diversen Schiedsrichterentscheidungen deutlich mit 29:39. Aber die beste Szene hat der Schiedsrichter anschließend geliefert, als er beim Verlassen der Halle den Kappelner Torwart abgeklatscht hat - welch eine Farce...

Torschützen: Flo (9), Olaf (7), Mark (6), Marcus (3), Basti (2), Daniel, Matze (je 1).

Fazit: Mit einem anderen Schiedsrichter hätten wir aufgrund unserer schlechten Einstellung in den ersten dreißig Minuten nicht unbedingt gewonnen, aber zumindest nicht so deutlich verloren. Wenn ein Schiedsrichter schon schlecht pfeift, dann soll er dies bitte gleichberechtigt auf beiden Seiten tun!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen